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    Kontakt

    Volker Budde
    Tel.: +49 (0) 40 / 50 75 - 28 69
    E-Mail: vbudde@ham.airport.de

    Wolfgang Schümann
    Tel.: +49 (0) 40 / 50 75 - 30 00
    E-Mail: wschuemann@ham.airport.de

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    • Wasserstoff am Airport (3255,39 KB)

    Link

    • Landesinitiative Hysolutions

    Das Wasserstoffprojekt am Hamburg Airport

    Das Projekt

    Der Flughafen ist mit seinem in sich geschlossenem Verkehrssystem ein ideales Testgelände für die beiden Fahrzeugtypen. Fahrabläufe wie z.B. häufiges Anfahren und Abbremsen oder auch längere Standzeiten gehören zum Alltag auf dem Flughafengelände. Dabei ist es wichtig, dass Material und Technik eine sehr hohe Belastbarkeit mit sich bringen. Der Fiat Doblo hat im Wasserstoffbetrieb eine Reichweite von ca. 40 km.

    Am Hamburg Airport werden bereits Erdgas und Flüssiggas als schadstoffarme Kraftstoffe eingesetzt. Um auch erste praktische Kenntnisse im täglichen Einsatz von Fahrzeugen mit Wasserstofftechnik zu erlangen, gibt es seit Ende des Jahres 2006 ein Wasserstoffprojekt am Flughafen. Zum Einsatz kommen zwei Brennstoffzellen-Gepäckschlepper des Typs R 07-25 von STILL sowie ein Lieferwagen der Marke Fiat Doblo mit Wasserstoff-Verbrennungstechnik. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von Hamburger Hochschulen und der Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e.V.
     

    Die Wasserstofftankstelle

    In der Wasserstofftankstelle findet ein Kompressionsprozess statt, durch den der Wasserstoff von einem Druck von 200 bar auf etwa 420 bar erhöht wird. Dies ist notwendig, um die Fahrzeuge vollständig betanken zu können.

    Der Wasserstoff wird von Linde Gas in Gasflaschenbündeln angeliefert. Vier Bündel (à 12 Flaschen mit 50l) decken derzeit den Bedarf von ca. 1,5 Wochen ab. Da die brennstoffzellenbetriebenen Schlepper mit 350 bar und der Fiat Doblo mit 200 bar Betriebsdruck arbeiten, sind zwei getrennte Zapfsysteme vorhanden.

    Die gesamte Anlage wird durch eine speicherprogrammierbare Steuerung kontrolliert, die sowohl eine automatisierte Betankung als auch größtmögliche Sicherheit gewährleistet.

    Ein Betankungsvorgang dauert maximal sieben Minuten.


     

    Die Schlepper

    Die Schlepper der Baureihe R 07-25 von STILL bieten sehr gute Voraussetzungen für eine Umrüstung auf Wasserstoffantrieb. Die Brennstoffzelle nutzt das Volumen, welches normalerweise von der Traktionsbatterie beansprucht wird.
    Die Vorgaben für die Umrüstung sind streng, denn es sind keine leistungsmäßigen Einbußen oder funktionelle Einschränkungen durch Veränderung der Abmaße oder Bodenfreiheit zulässig. Auch die Bedienung sollte völlig analog zum Serienschlepper bleiben.

    Mit der Brennstoffzelle wird die im Wasserstoff gespeicherte Energie durch einen elektrochemischen Prozess nutzbar gemacht: Wasserstoff und Luft werden zu Wasser umgesetzt, wobei elektrische Energie entsteht, die das Fahrzeug antreibt. Dieses Verfahren ist bis auf den zurückbleibenden Wasserdampf vollkommen abgasfrei.

    Die beiden Schlepper werden überwiegend für den Gepäcktransport zu und von den Flugzeugen eingesetzt. Es gehören aber auch andere Transporte auf dem Vorfeld zu ihren Aufgaben.


     

    Fiat Doblo

    Der Minivan wurde von der Firma EDI Progetti in Pontera, Italien, auf einen bivalenten Antrieb umgerüstet und funktioniert folglich nach dem Prinzip der Wasserstoff-, als auch der Benzinverbrennung. Der Antriebsmodus wird manuell ausgewählt. Der Fiat fährt im Wasserstoffbetrieb bis auf einen minimalen Ausstoß an Stickoxiden ebenso abgasfrei, wie die Schlepper.

    Zur Zeit gibt es nur noch in Mailand ein weiteres Fahrzeug diesen Typs.



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