Historie
- 2007
- Viele Gründe zum Feiern
Die 10. Hamburg Aviation Conference fand am 13. Februar statt. Mehr als 400 anerkannte Wissenschaftler und renommierte Führungskräfte der Luftverkehrswirtschaft aus 22 Ländern diskutierten über die aktuellen Trends und Strategien im Weltluftverkehr.
Am 26. April begann die spektakuläre letzte Rohbauphase der Airport Plaza. Fünf 102 Meter lange und jeweils 62 Tonnen schwere Stahlbinder wurden vom größten Mobilkran Europas in fünf Nächten in ihre Positionen gehoben. Am 2. August wurde der Rohbau vollendet und das Richtfest gefeiert. Die Airport Plaza zwischen Terminal 1 und Terminal 2 ist das dritte Bauwerk des Architekten Meinhard von Gerkan mit einer besonderen Charakteristik: Die geschwungenen Dächer sind den Tragflächen eines Flugzeuges nachempfunden.
Die zweite Wasserstofftankstelle in ganz Hamburg wurde am 31. Mai am Hamburg Airport in Betrieb genommen. Betankt werden z.B. die beiden Gepäckschlepper mit Brennstoffzellentechnologie.
Am 2. September 2007 fiel der Startschuss für eine wöchentliche Frachtverbindung zwischen Hamburg und den Vereinigten Arabischen Emiraten: Ein Emirates SkyCargo-Frachter vom Typ Airbus A310-300F bedient jeweils sonntags um 12.00 Uhr die Strecke Hamburg - Dubai. Die Maschine kann bis zu 39 Tonnen Fracht laden. Das Luftfrachtvolumen von Hamburg Airport beträgt rund 78.000 Tonnen pro Jahr. Durch die neue Frachtverbindung von und nach Dubai steigt der Anteil der geflogenen Luftfracht am Hamburg Airport.
Am 15. und 16. September stieg das größte Luftfahrt- und Musikspektakel Norddeutschlands - die Airport Days Hamburg - auf den Vorfeldern von Hamburg Airport und Lufthansa Technik. 150.000 Besucher bestaunen den Stargast Airbus A380, rund 120 moderne und historische Flugzeuge am Boden und in der Luft und Open-Air-Konzerte auf den großen NDR Bühnen.
Für die Anwohner im Norden des Hamburger Flughafens gibt es seit September 2007 einen wesentlich größeren Fluglärmschutz. Die Städte Quickborn und Norderstedt, die Gemeinde Hasloh, das Land Schleswig-Holstein und die Flughafen Hamburg GmbH legten ein neues, freiwilliges Lärmschutzprogramm auf. Gefördert wird der Einbau von Schallschutzfenstern und Schalldämmlüftern in Wohnhäuser, die innerhalb des freiwilligen Fördergebietes liegen. Beim Einbau von Schallschutzfenstern trägt der betroffene Wohneigentümer lediglich 1/6 der anfallenden Kosten. Das Programm hat eine Laufzeit von 3,5 Jahren. Der Flughafen Hamburg hat bisher rund 35 Millionen Euro in passive Lärmschutzmaßnahmen wie Isolierglasfenster und Schalldämmlüfter investiert – weit mehr als gesetzlich vorgeschrieben. Über 14.500 Haushalte wurden kostenlos mit Lärmschutzfenstern versehen und mehr als 7.000 Schalldämmlüfter eingebaut.
Das Segment „Preiswert Fliegen“ wächst am Hamburger Flughafen: Seit dem 5. November 2007 fliegt easyJet erstmals täglich von Hamburg nach London/Luton.
Am 6. Dezember begrüßt der Hamburg Airport seinen 12-millionsten Passagier innerhalb eines Jahres. Im Jahr zuvor zählte Hamburg Airport insgesamt 11.954.556 Passagiere und verfehlte so nur knapp die 12-Millionen-Grenze.