Pressemitteilung
- 26.05.2008
- Bienen testen die Sauberkeit der Flughafen-Luft
Am Hamburg Airport sind auch in diesem Sommer wieder Bienen als Biodetektive unterwegs: In der Nähe der Start- und Landebahnen wurden durch den Flughafen-Imker Ingo Fehr und Axel Schmidt, Leiter der Umweltabteilung am Hamburg Airport, Mitte Mai fünf Bienenvölker aufgestellt, welche insgesamt 100.000-150.000 fleißige Honigsammler beheimaten. Damit untersucht der Flughafen auch dieses Jahr, ob der Flugverkehr die Luftqualität rund um den Airport beeinflusst. Und so funktioniert der Test: Eine eventuelle Belastung der Pflanzen, die auf und in der Nähe des Flughafens blühen, lässt Rückschlüsse auf die Sauberkeit der Luft zu. Wenn eine Biene in die Umgebung ausschwirrt und Nektar und Pollen der Pflanzen sammelt, können eventuell aufgenommene Schadstoffe später im Honig nachgewiesen werden.
Hamburg Airport ist innovativ im Umweltschutz
Das Bio-Monitoring mit Bienen hat sich am Hamburg Airport bewährt. Erstmals im Jahr 1999 stellte der Flughafen Hamburg Bienenvölker zur Schadstoffermittlung auf und war damit der erste Airport europaweit, der sich dieser Idee bediente. Mittlerweile sind weitere deutsche und europäische Flughäfen diesem guten Beispiel gefolgt. In den Untersuchungen der letzten Jahre war der Honig stets lebensmitteltechnisch einwandfrei. Ein unabhängiges Labor konnte entweder keine Schadstoffe oder vernachlässigbar geringe Mengen feststellen. Damit ist die Luft am und um den Hamburg Airport sauber und hat eine sehr hohe Qualität, so Axel Schmidt, Leiter der Umweltabteilung am Hamburg Airport. Der köstliche, sortenreiche Flughafen-Honig wird zu besonderen Anlässen als Präsent ausgegeben. Im Jahr 2007 wurden sechs Bienenvölker am Flughafen Hamburg aufgestellt und über 300 Kilo Honig gewonnen. Für 1 Kilo Honig müssen die Bienen auf ca. 150.000 Flügen 15 Millionen Blüten besuche

