Pressemitteilung
- 09.05.2006
- Erstes Wasserstoffahrzeug in den Startlöchern
Hamburg Airport engagiert sich schon seit langem erfolgreich für den Umweltschutz und den Einsatz von alternativen Energien. Neben Erdgas und Flüssiggas als Treibstoffe für Fahrzeuge auf dem Flughafengelände kommt nun auch Wasserstoff zum Einsatz: Michael Eggenschwiler, Sprecher der Geschäftsführung am Hamburg Airport, und Nikolaus W. Schües, 1. Vorsitzender der Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e.V., unterzeichneten heute am Flughafen Hamburg einen Vertrag über die Anschaffung des ersten wasserstoffbetriebenen Fahrzeugs. Ab Herbst dieses Jahres steht der Kleintransporter Fiat Doblò den Mitarbeitern des Zentralbereichs Unwelt von Hamburg Airport zur Verfügung.
Der Einsatz des Wasserstofffahrzeugs am Hamburg Airport wird von der Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e.V. zwei Jahre lang wissenschaftlich begleitet. So wird mittels eines am Wagen montierten Messgerätes ermittelt, wie viel Stickoxide beim Verbrennen des Wasserstoffs entstehen.
Michael Eggenschwiler, Sprecher der Geschäftsführung am Hamburg Airport, zum Einsatz der Wasserstofftechnologie am Flughafen: Umweltschutz hat am Hamburg Airport einen hohen Stellenwert. Die Experten sind sich einig, dass Wasserstoff ein zukunftsträchtiger Energieträger ist, der die Umwelt nachhaltig schont. Deshalb freue ich mich darüber, dass unsere Flotte der umweltfreundlichen Fahrzeuge am Flughafen um das Wasserstofffahrzeug aufgestockt wird. Für Anfang 2007 ist zudem die Anschaffung von zwei Schleppfahrzeugen mit Wasserstofftechnologie geplant.
Neun Fahrzeuge, die mit alternativen Energien betrieben werden, sind am Hamburg Airport bereits im Einsatz. Darunter sind zwei mit Erdgas betriebene Schleppfahrzeuge sowie ein mit Flüssiggas betriebenes Feuerwehrfahrzeug.
Der heute unterzeichnete Vertrag basiert auf einer Vereinbarung zur Förderung der Wasserstofftechnologie in Hamburg. Diese hatten Michael Eggenschwiler und Nikolaus W. Schües im November des letzten Jahres in der Handelskammer Hamburg getroffen. Dr. Michael Freytag, Präses der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.