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    Pressemitteilung

    21.04.2006
    Feuerlöschübung Hamburg Airport

    Rauch und Rußwolken am Flughafen dieses Szenario gilt es schnellstmöglichst und professionell unter Kontrolle zu bringen. Deshalb wird es am Hamburg Airport zur Probe simuliert: Vom 24. bis zum 28. April 2006 findet die alljährliche Feuerlöschübung statt. Fünf Tage lang probt die gesamte Belegschaft der Flughafen Feuerwehr insgesamt 78 Mann verschiedene Löschsituationen, um für den Ernstfall gut gerüstet zu sein.

    Für die viertägige übung wird eine Brandsimulationsanlage vom 20. April bis zum 24. April auf dem Vorfeld 2 aufgestellt. Die von der Flughafen Frankfurt AG ausgeliehene Anlage ist aus acht Containern und einer Tragflächen-Attrappe modular aufgebaut. In Abmessung und Form bilden die Module die Flugzeuginnenausstattung bzw. unterschiedlichen Flugzeugteile realitätsnah ab: Es gibt einen Frachtraum, einen Passagierbereich mit Sitzen und Gepäckfächern sowie ein Cockpit. An der Flugzeugattrappe können genau definierte übungen vorgenommen werden: Ob Cockpit-, Kabinen-, Triebwerks- oder Flächenbrand - Rauchentwicklung und Feuer werden computergesteuert nachgestellt.

    Alle Brandstellen werden mit flüssigem Erdgas als Brennstoff betrieben. Das verwendet Gas wird in diesem Jahr von der Firma E.ON Hanse kostenfrei zur Verfügung gestellt. Insgesamt werden rund 15.000 Liter Gas zum Einsatz kommen. Gelöscht wird ausschließlich mit Wasser. Da dabei keinerlei Rückstände entstehen, ist die Brandsimulationsanlage Äußerst umweltschonend.

    Bei der Bedienung der Anlage werden die Feuerwehrleute durch vier Spezialisten aus Frankfurt unterstützt. Jeder Mitarbeiter der Flughafen-Feuerwehr muss verschiedene übungen absolvieren. Geschult wird insbesondere das taktisch richtige Vorgehen der Löschmannschaft, was durch Mess- und Anzeigevorrichtungen optisch sowie akustisch angezeigt wird.




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