Wussten Sie schon, dass...
… es am Flughafen einen eigenen Hubwagen für Krankentransporte gibt?
Jährlich nutzen über 33.000 Menschen den DRK mediservice am Hamburg Airport, um ihre Reise anzutreten. Rollstuhlfahrer, gehbehinderte, seh- und hörgeschädigte Menschen können sich auf die Unterstützung der insgesamt 48 Mitarbeiter des DRK am Flughafen verlassen. Vom Check-in, dem Weg durch die Sicherheitskontrolle bis zum Gate und ins Flugzeug begleiten sie die Passagiere je nach Wunsch. In der Hauptsaison kommt ein DRK-Mitarbeiter so auf bis zu 30 km Fußweg pro Tag. Wer die Hilfeleistungen in Anspruch nehmen möchte, sollte sich über die jeweilige Airline bis zu 36 Stunden vor Reiseantritt beim DRK anmelden. „Wir sind aber auch ad hoc nach spätestens 15 Minuten an den Treffpunkten auf der Abflugebene“, sagt Frank Kohlstädt vom DRK mediservice. Über Rufsäulen vor den Terminals 1 und 2 können Reisende direkt Kontakt mit dem DRK-Team aufnehmen. 20 Rollstühle, vier Spezialstühle und drei Behinderten-Transportwagen hat das Team zur Verfügung. Neu ist der sogenannte Highloader, der modernste Hubwagen an deutschen Flughäfen. Er kommt an Flugzeugen zum Einsatz, die auf Vorfeldpositionen parken. Die Kabine lässt sich auf eine Höhe von bis zu sieben Metern ausfahren und ermöglicht die Beförderung von bis zu vier Rollstühlen und sogar von liegenden Personen. Übrigens sind alle Ebenen innerhalb der Terminals über Rampen und Lifte zugänglich, Fahrstühle schaffen die Verbindung aus dem neuen S-Bahnhof, so dass auch die Ankunft am Airport frei von Barrieren ist.
08.02.2010




